Rainer Brandt Finanzberatung
Finanzexperte  aus Leidenschaft

Tipp des Tages  


19.10.2021

Wie teuer ist Pflege?

Trotz der häufigen Thematisierung in den Medien ist fast jedem zweiten Deutschen nicht klar, welche hohen Zuschüsse Pflegebedürftige aus eigener Tasche leisten müssen. Nur 57 Prozent wissen laut einer Umfrage des PKV-Verbands, dass der durchschnittliche Eigenanteil bei über 2.000 Euro liegt. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar nur 41 Prozent.

Mit einer privaten Versicherung für den eigenen Pflegefall vorgesorgt haben bisher nur 14 Prozent der Bundesbürger – zumindest laut der Umfrage. Die Mitgliedsunternehmen des PKV-Verbands halten lediglich 3,8 Millionen Pflegepolicen in ihren Beständen, was rund 5 Prozent der Bevölkerung entspricht. Eine Pflegezusatzversicherung ist je nach Ausgestaltung und Abschlussalter schon für wenige Euro pro Monat zu haben. Dennoch planen 79 Prozent der Umfrageteilnehmer auch in Zukunft keinen Abschluss. Darin liegt ein beträchtliches finanzielles Risiko, denn für den Eigenanteil bei Pflegebedürftigkeit müssen nötigenfalls Vermögenswerte veräußert werden. Zudem können unter Umständen die Kinder der Pflegebedürftigen zur Kasse gebeten werden.

12.10.2021

Inflation von 3 Prozent erwartet

Satte 3,9 Prozent Preissteigerung vermeldete das Statistische Bundesamt für den August, der höchste Monatswert seit 1993. Dabei handelt es sich zwar um einen Ausreißer nach oben, doch nach Prognosen des Ifo-Instituts dürfte auch die Inflation des Gesamtjahres 2021 mit 3,0 Prozent so hoch ausfallen wie seit 28 Jahren nicht mehr.

Der Hauptgrund für die Geldentwertung liegt in den günstigen Preisen, die 2020 geherrscht haben – zum einen wegen der temporären Mehrwertsteuersenkung, zum anderen wegen pandemiebedingt niedriger Energiepreise. Gerade diese haben im Zuge der Konjunkturbelebung in diesem Jahr deutlich angezogen. Für 2022 erwarten die Ifo-Forscher wieder einen Rückgang der Inflationsrate auf 2,0 bis 2,5 Prozent.

Zinsschwache Geldanlagen geraten durch diesen beschleunigten Kaufkraftverlust noch stärker unter Druck. Der wächst ohnehin schon durch die um sich greifenden Verwahrentgelte, also Negativzinsen, die auf Bankguthaben erhoben werden. Der Run auf Sachwerte und Aktien dürfte so bald nicht nachlassen.

 

 

24.08.2021

Berufsunfähigkeitsrisiko junger Frauen stark gestiegen

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV), in der sich die Versicherungsmathematiker zusammengeschlossen haben, hat Berufsunfähigkeitsfälle der letzten 20 Jahre ausgewertet. Wie sich herausstellte, hat sich das Risiko, vorzeitig wegen Krankheit oder Unfall den Beruf aufgeben zu müssen, insbesondere für Frauen unter 40 Jahren erhöht – im Betrachtungszeitraum um mehr als 30 Prozent. Primär geht dieser Anstieg auf psychische Leiden zurück, die mittlerweile den Hauptgrund für einen erzwungenen verfrühten Ruhestand darstellen.

Insgesamt beklagen die Aktuare eine anhaltende Sorglosigkeit bei den Berufstätigen in Deutschland: „Die Menschen versichern ihr Smartphone, aber nicht ihre Arbeitskraft und damit ihre Existenzgrundlage“, bringt der DAV-Vorstandsvorsitzende Dr. Herbert Schneidemann die Lage auf den Punkt und warnt eindringlich: „Ohne eine entsprechende Absicherung sind das für die meisten kaum zu kompensierende Einschnitte im Haushaltseinkommen, und für Alleinverdiener oder Singles kann das sogar den Ruin bedeuten.“ Im Jahr 2019 verfügten nur rund 17 Millionen der 45 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland über eine Invaliditätsabsicherung.


17.08.2021

Sind Krypto-Fonds eine sicherere Alternative zum direkten Währungskauf?

Bereits legendär in der Krypto-Szene ist der deutsche Programmierer Stefan Thomas, der vor langer Zeit über 7.000 Bitcoins kaufte – heutiger Wert: über 200 Millionen Euro – und sich partout nicht an das Passwort (Private Key) erinnern kann. So bleibt sein Vermögen unerreichbar.

Der Fall schürt Ängste, die viele mit einem Krypto-Engagement liebäugelnde Privatanleger umtreiben: Was, wenn ich nicht mehr an mein Krypto-Guthaben (Wallet) herankomme, weil ich den Private Key vergessen/verlegt habe? Oder wenn meine Online-Verwahrstelle pleitegeht oder gehackt wird?

Abhilfe versprechen aktiv gemanagte Krypto-Fonds, die derzeit vermehrt aufgelegt werden. Szenekundige Manager übernehmen dabei die Auswahl jener Kryptowährungen, die Wachstumspotenzial versprechen. Das ist keine Kleinigkeit, denn der Markt ist mit über 10.000 handelbaren Währungen mittlerweile unüberschaubar geworden. Durch eine kluge Diversifizierung soll das Risiko vermindert und eine Outperformance bewerkstelligt werden, die die Managementgebühren wettmacht. Es bleibt allerdings das Risiko, dass der Kryptomarkt auf breiter Front abstürzt. Für die Altersvorsorge sind Krypto-Fonds also weniger geeignet, vielmehr dienen sie der Spekulation. Immerhin ist das Guthaben aber bei seriösen Anbietern in sicheren Händen und auch bei Passwortverlust noch verfügbar.


10.08.2021

Tief „Bernd“ legt Versicherungslücken offen

Im Rückblick wirkt es fast prophetisch, was der Hauptgeschäftsführer des Versicherer-Gesamtverbands GDV, Jörg Asmussen, am 8. Juli verlauten ließ: „Es hat sich erneut gezeigt, welch große Schäden Hagel und Starkregen innerhalb kürzester Zeit anrichten können.“ Damit bezog er sich auf die Unwetter, die im Juni im Südwesten Deutschlands Schäden von 1,7 Milliarden Euro verursacht haben – seit 2002 hatte es nur einmal eine kostspieligere Sturmserie gegeben. Erfasst sind allerdings nur versicherte Fälle, die tatsächlichen Schäden lagen deutlich höher. Asmussen warnte – im Einklang mit dem Gros der Klimaforscher – vor zunehmender Häufigkeit und Intensität solcher Extremwetterereignisse.
Nur eine Woche später bestätigten sich diese Befürchtungen auf schlimmste Weise, als Tief „Bernd“ mit Dauerregen und Überschwemmungen in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen für eine Katastrophe sorgte, deren Ausmaß auch Pessimisten kaum für möglich gehalten hatten. Mehr als 170 Todesopfer sind nach jetzigem Stand zu beklagen.
Wie hoch der Sachschaden ausfallen wird, lässt sich noch nicht beziffern. Klar ist aber: Mehr als die Hälfte der Hausbesitzer ist auf staatliche Hilfen angewiesen, da sie nicht gegen Elementargefahren wie Starkregen und Hochwasser versichert sind. Diese Risiken sind von der Standard-Deckung einer Wohngebäudeversicherung nicht umfasst, sondern bedürfen einer erweiterten Naturgefahrenversicherung. Diskutiert wird nun, nicht zum ersten Mal, ob der Gesetzgeber eine solche Absicherung vorschreiben sollte.


06.07.2021

Rente bald erst mit 70?

Alle Jahre wieder: In Deutschland wird erneut über das Renteneintrittsalter debattiert. Während der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums kürzlich eine zaghafte Anhebung auf 68 Jahre befürwortete, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das Arbeitsleben bis zum 70. Geburtstag auszudehnen. Nur so bleibe die Umlagerente finanzierbar.

Die steht bekanntermaßen vor dem Problem, dass immer weniger Erwerbstätige immer mehr Ruheständler immer länger finanzieren müssen. Wenn die Rentenbeiträge nicht mittelfristig explodieren sollen, muss entweder das Rentenniveau stark sinken – oder die Menschen müssen länger arbeiten. Unabhängig davon, ob Reformvorschläge wie der Einbezug von Beamten und Selbstständigen umgesetzt werden. Im Gespräch ist auch der Vorschlag, das Renteneintrittsalter automatisch im Gleichschritt mit der statistischen Lebenserwartung anzuheben.

Außer Frage steht, dass die gesetzliche Rente zukünftig bei immer weniger Ruheständlern für einen auskömmlichen Lebensstandard reichen wird. Private Vorsorge ist daher für die meisten Bundesbürger unverzichtbar.


29.06.2021

Berufsunfähigkeitsversicherung: 7 von 10 Tarifen überzeugen

Die renommierte Ratingagentur Morgen & Morgen wertet seit einem Vierteljahrhundert alljährlich die Tariflandschaft der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) aus. Im Fokus stehen dabei Bedingungen (40 Prozent der Gesamtnote), Kompetenz (30), Beitragsstabilität (20) und Antragsfragen (10). In diesem Jahr standen ganze 566 Tarife bzw. Tarifkombinationen auf dem Prüfstand.

Wie zuletzt regelmäßig zeigt sich auch diesmal, dass die vermehrte Transparenz auf dem Markt für kontinuierliche Optimierung sorgt. So wurden 406 analysierte Tarife/Tarifkombinationen mit der Höchstbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet, das entspricht 71 Prozent.

Zudem wurden die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit registriert: Der Anteil psychischer Leiden, seit Jahren der Hauptauslöser, ist erneut gestiegen und liegt nun bei rund 32 Prozent, gefolgt von Skelett- (20) und Krebserkrankungen (18). Daraus folgt, dass es schon lange nicht mehr vor allem die körperlich strapaziösen Berufe sind, deren Ausübung bis zum Rentenalter schwerfällt. Obwohl mehr als einer von fünf Erwerbtätigen berufsunfähig wird, halten die meisten Bundesbürger das Risiko für sich selbst für vernachlässigbar. Verbraucherschützer betonen indes einmütig: Eine private BU-Versicherung benötigt praktisch jeder und jede Berufstätige, denn die staatliche Absicherung ist kaum der Rede wert.


22.06.2021

Offene Immobilienfonds trotzen Corona-Auswirkungen

Für offene Immobilienfonds (OIFs) sind die pandemiebedingten Einschränkungen besonders brisant, denn viele haben in den stark betroffenen Segmenten Büro, Einzelhandel und Hotels ihre Schwerpunkte. Reihenweise kam und kommt es daher zu Mietausfällen und -anpassungen.
Mit einer durchschnittlichen Rendite von 1,5 Prozent konnten OIFs dennoch das vergangene Jahr mit einem „blauen Auge“ abschließen. Die Marktexperten der Analysehäuser Scope und FondsConsult halten in diesem Jahr maximal 2,0 Prozent für realistisch – sofern die fortschreitende Impfkampagne und abnehmende Inzidenzzahlen für weitreichende Öffnungen in der zweiten Jahreshälfte sorgen.
Damit würden die Jahresrenditen bereits wieder den üblichen Korridor erreichen, denn sie schwanken bei OIFs in der Regel zwischen 2 und 3 Prozent. Das ist zwar überschaubar, doch die Fonds reklamieren dafür eine außergewöhnliche Sicherheit vor Verlusten für sich. Tatsächlich rutschte 2020 nur ein einziger der größeren OIFs ins Minus, nachdem zwei Hotels in den USA geschlossen werden mussten. Auch hier blieb der Verlust mit –1 Prozent jedoch im Rahmen.


25.05.2021

Deutsche Aktuarvereinigung warnt vor PVK-Beitragsrückforderungen 

 Einige privat Krankenversicherte konnten und können nach Gerichtsbeschlüssen von ihrem
Versicherer gezahlte Beiträge zurückverlangen, weil bei vergangenen Beitragserhöhungen
Formfehler unterlaufen sind. Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV), der Zusammenschluss der
Versicherungsmathematiker, sieht jedoch die Gefahr eines Bumerangeffekts: Da die gestiegenen
Gesundheitskosten, mit denen Beitragserhöhungen begründet wurden, tatsächlich entstanden
seien, müsse das Versichertenkollektiv am Ende so oder so dafür geradestehen – sodass die
Rückerstattungen zukünftig zu deutlich höheren Prämien führen würden.

Hinzu kämen weitere Nachteile: Das Finanzamt müsste informiert werden und würde
Nachzahlungen verlangen, da infolge einer Rückerstattung geringere Vorsorgeaufwendungen
steuermindernd geltend gemacht werden könnten. Außerdem würde weniger Geld in die
Alterungsrückstellungen der Krankenversicherer fließen, mit denen Beitragsanstiege im Alter
begrenzt werden sollen. Eine Rückforderung formell ungültiger Beitragsaufschläge wäre daher
nach Meinung der DAV am Ende ein Eigentor für die Versicherten.


18.05.2021

Rentner - Steuer -Steuerpflichtig?

Jawenn das zu versteuernde Einkommen über dem järhlichen Grundfreibetrag liegt. Dieser liegt im Jahr 2020 bei  € 9.408,00 bei Alleinstehenden und bei € 18.816,00 bei Verheirateten.

Neben der gesetzlichen Rente müssen dabei alle Einkünfte, z.B. aus Vermietung und Verpachtung oder Leibrenten aus Versicherungen (z.B. Riester-Rente) berücksichtigt werden.

Dabei muss bei der gesetzlichen Rente nicht die gesamte Rente berücksichtigt werden. Wer in 2005 in Rente gegangen ist, muss nur 50% der Bruttorente versteuern. Dies bleibt dann dauerhaft. Jedes Jahr steigt der Anteil um 2%. D.H. Wer in 2020 in Rente gegangen ist, muss 80% der Bruttorente versteuern.


11.05.2021:

Zwei von drei jungen Deutschen sorgen sich um Altersarmut

Dass die gesetzliche Rente in Zukunft kaum noch zum Leben reichen wird, ist mittlerweile auch bei der jungen Generation angekommen. Laut einer GfK-Umfrage befürchten 65 Prozent der 18- bis 32-Jährigen, im Alter arm zu sein. 57 Prozent sorgen bereits jetzt privat vor. Und zwei Drittel gaben an, dass die Rentenpolitik darüber mitbestimmen wird, bei welcher Partei sie bei den Bundestagswahlen im Herbst ihr Kreuz machen.
Schon heute kommen viele Rentner kaum über die Runden; in Zukunft dürfte die Lage sich zuspitzen, da die Rentenhöhe sinkt, während der zu versteuernde Rentenanteil von heute 81 Prozent bis 2040 auf 100 Prozent steigen wird. Außerdem werden auf die Bruttorente noch Krankenversicherungsbeiträge fällig. Private Vorsorge ist daher auch für Erwerbstätige zu empfehlen, die eine auf den ersten Blick auskömmliche gesetzliche Rente erwarten. Wie viel unterm Strich zum Leben bleiben wird, errechnet gern der Vorsorgeberater Ihres Vertrauens – der überdies verschiedenartige Lösungen im Gepäck hat.

05.05.2021:

Haustier-Boom führt zu mehr Risiken

Im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Bundesbürger ihr Herz für Haustiere (wieder)entdeckt und sich Hund, Katze oder Wellensittich zugelegt. Um rund eine Million stieg die Zahl der Tiere in deutschen Haushalten 2020. Versicherungsschutz sollte dabei nicht auf der Strecke bleiben, denn insbesondere Hunde können kostspielige Schäden verursachen. Ein typisches Beispiel: Der Vierbeiner beißt einen Handwerker, der in der Wohnung etwas erledigt. Dann kommen zu den Behandlungskosten und dem Schmerzensgeld eventuell noch Verdienstausfälle, die zu ersetzen sind. Ein paar Tausend Euro sind da schnell weg. Noch teurer kann es werden, wenn ein Hund unvermittelt auf die Straße läuft und einen Verkehrsunfall verursacht. Eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung springt in solchen Fällen ein. Empfehlenswerte Tarife gibt es für etwa 45 bis 60 Euro Beitrag pro Jahr.

Ebenfalls kostspielig kann die tierärztliche Versorgung von Hund, Katze, Pferd & Co. werden.
Neben der Haftpflicht- kann sich daher auch eine Tierkrankenversicherung lohnen, die schon für unter zehn Euro pro Monat zu haben ist. Die tariflichen Leistungsinhalte unterscheiden sich jedoch teilweise stark, sodass dem Abschluss ein fachkundiger Vergleich vorausgehen sollte.

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20.04.2021:

Burn-out-Risiko erneut gestiegen

Laut einer Gallup-Umfrage fühlen sich 35 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland „innerlich ausgebrannt“. In den Vorgängerumfragen der letzten Jahre hatte dieser Wert noch bei rund einem Viertel gelegen. Womöglich hat die dauerhafte Arbeit im Homeoffice – mit ständiger Erreichbarkeit und sozialer Isolation – Anteil daran. Dafür spricht ebenfalls, dass die Fehlzeiten wegen psychischer Leiden wie Depressionen, Angst- und anderer Belastungsstörungen sich im Pandemiejahr 2020 gegenüber 2018 verdreifacht und damit einen Rekordwert erreicht haben.
Damit dürfte sich mittelfristig auch der Anteil der Berufsunfähigkeitsfälle weiter erhöhen, die auf die Psyche zurückgehen. Schon jetzt liegt er bei knapp einem Drittel, womit „Erkrankungen des Nervensystems“ den Hauptgrund für einen vorzeitig erzwungenen Ruhestand stellen. Im Falle einer Berufsunfähigkeit ist von der Rentenversicherung nicht viel zu erwarten. Trotz des hohen Risikos haben viele Erwerbstätige noch nicht privat für diesen Worst Case vorgesorgt.

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13.04.2021

Gehen die Zeiten niedriger Inflation ihrem Ende entgegen?

Im Januar wurde in Deutschland eine Preissteigerung von rund 1 Prozent gegenüber dem Dezember verzeichnet, im Februar sogar von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das könnte den Startschuss für eine dauerhaft höhere Inflation markieren, die von vielen Volkswirtschaftlern erwartet wird. In den letzten Jahren blieb die allgemeine Teuerungsrate deutlich unter der von der Europäischen Zentralbank (EZB) angepeilten Marke von 2 Prozent.
Das könnte sich nun ändern, wenngleich allgemein nicht mit besorgniserregenden Preissteigerungen gerechnet wird. Ohnehin müsste die EZB mit höheren Zinsen gegensteuern, wenn die Inflationsrate längere Zeit und/oder signifikant über das 2-Prozent-Ziel hinausschießen würde.
Der jüngste Anstieg der Inflation geht zum Teil auf Sondereffekte zurück. So endete die temporäre Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 bzw. von 7 auf 5 Prozent zum Jahresende und sorgte für einen Preissprung im Januar. Zudem erlebten die Heizölpreise zum Jahresanfang zweistellige Wachstumsraten.

07.04.2021

Brandgefahr von E-Autos: Versicherer geben Entwarnung

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass von Elektroautos eine gegenüber Verbrennern deutlich erhöhte Brandgefahr ausgehe. Vereinzelt verbieten Kommunen deshalb den Elektromobilisten die Einfahrt in Tiefgaragen und Parkhäuser. Der Versichererverband GDV betont jedoch, dass es nach seinen Erkenntnissen keinen Grund für solche Maßnahmen gebe: „Aus unseren Statistiken gibt es keinerlei Hinweise, dass Elektrofahrzeuge häufiger brennen als Autos mit Verbrennungsmotor“, erklärt Alexander Küsel, Leiter der Schadenverhütung beim GDV.

Parkverbote für die batteriebetriebenen Autos seien daher ungerechtfertigt. Entscheidend für die Brandsicherheit einer Tiefgarage sei die Qualität des Brandschutzes, nicht die Antriebsart der dort untergestellten Fahrzeuge. Diese bärgen zwar prinzipiell ein geringes Risiko, sich bei bestimmten Defekten selbst zu entzünden. Die Gefahr bestehe aber unabhängig davon ob, es sich um Stromer oder Verbrenner handelt. Letztere hätten wegen ihres gut entflammbaren Treibstoffs sogar eine höhere Brandlast.

23.03.2021

Die 6 typischen Anlegerfehler

Im Zuge der Pandemie haben viele Bundesbürger ihr Interesse an den Kapitalmärkten entdeckt. Eine begrüßenswerte Entwicklung, denn nur so können die Ersparnisse eine ordentliche Rendite erwirtschaften. Damit der Aufbruch an die Börse nicht in einer Enttäuschung endet, sollten die sechs als klassisch geltenden Privatanleger-Fehler vermieden werden:
1. mangelnde Streuung (Diversifikation über Assetklassen, Branchen, Regionen, Anlagevehikel etc. hinweg gilt als A und O der Kapitalanlage.)
2. Overtrading (Übermäßiges Handeln kostet in der Regel nur Nerven, Zeit und Transaktionsgebühren, ohne die Rendite zu steigern. In der Ruhe liegt die Kraft.)
3. Market-Timing (Zyklen kommen und gehen an den Börsen; sie abzupassen und rechtzeitig Papiere zu kaufen oder verkaufen, gelingt auch Profis nur selten.)
4. Home Bias (Heimatverbundenheit ist eine schöne Eigenschaft, schränkt aber bei der Kapitalanlage die Möglichkeiten unnötig ein und führt zu einer Risikoballung.)
5. riskante Einzeltitel (Immer wieder hört man von sagenhaften Kursanstiegen einzelner Wertpapiere; den nächsten Hype vorauszusehen ist allerdings auch mit „Geheimtipps“ kaum möglich und kommt einer Wette gleich.)
6. Treue zu Verliererpapieren (So schwer es fällt sich einzugestehen, dass man aufs falsche Pferd gesetzt hat: Underperformer ohne Perspektive gehören aussortiert.)


03.03.2021

Rechtsschutz gefragt wie nie – und vermutlich bald teurer

Um rund 40 Prozent schnellte die Zahl der Google-Suchanfragen nach Rechtsschutz im Pandemiejahr 2020 nach oben. Zu einem großen Teil dürfte der Anstieg auf das Streben nach arbeitsrechtlicher Absicherung zurückgehen, das durch die Corona-Verwerfungen gewachsen ist. Die verordneten Beschränkungen führen ebenfalls zu einer Vielzahl von Prozessen. Unklar ist noch, wie weit auch das Risiko von Impfschäden das Interesse an Rechtsschutzversicherungen nach oben treibt.

Fakt ist jedenfalls, dass die Versicherer in jüngerer Zeit stark in Anspruch genommen wurden. Zum neuen Streitpunkt Corona-Krisenmaßnahmen kommen schon länger bestehende rechtliche Baustellen – etwa der Diesel-Skandal, der die Rechtsschutzanbieter zig Millionen Euro kostet. Damit nicht genug: Zum 1. Januar ist das reformierte Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) in Kraft getreten, mit dem die Anwaltshonorare angehoben werden. Der Versicherer-Gesamtverband GDV schätzt, dass der Kostensprung circa 13 Prozent betragen wird. Als Konsequenz aus all diesen Faktoren dürften die Beiträge für Rechtsschutzpolicen in naher Zukunft steigen. Für betroffene Kunden könnte sich dann ein Tarif mit höherer Selbstbeteiligung oder ein Anbieterwechsel lohnen – hier helfen Versicherungsmakler mit neutraler Beratung weiter.


24.02.2021

Vorsicht beim Laden von E-Autos: Brandgefahr!

Elektroautos werden allmählich zum Massenprodukt. Was viele Käufer jedoch nicht wissen: Werden die Akkus an normalen Steckdosen in der heimischen Garage aufgeladen, besteht (unter anderem) erhöhte Brandgefahr. Denn nicht alle gängigen Schutzkontaktsteckdosen und zugehörigen Installationen sind der Dauerbelastung gewachsen.

Grundsätzlich sollte die vorhandene Infrastruktur zuerst von einem Elektroinstallateur daraufhin gecheckt werden, ob der Ladestrom und die Beschaffenheit der Anlage den geplanten Belastungen standhalten. Noch besser sind sogenannte Wallboxen, also in der Garage oder am Parkplatz installierte Ladeeinrichtungen, die das Elektroauto nicht nur sicherer, sondern auch schneller wieder fahrbereit machen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst den Kauf und die Installation von Ladestationen mit 900 Euro, sofern der genutzte Strom aus regenerativen Quellen stammt. Was es beim heimischen E-Auto-Laden zu beachten gilt, haben die deutschen Versicherer in einer Broschüre zusammengefasst, die kostenlos heruntergeladen werden kann.



22.02.2021

BaFin rät Bankkunden, Prämiensparpläne zu überprüfen

Seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2004 sind AGB-Anpassungsklauseln, mit denen Banken sich vor hohen Zinsverpflichtungen aus Prämiensparplänen aus den 1990er- und 2000er-Jahren drücken wollen, in der Regel unwirksam. Dennoch finden sie noch vielfach Anwendung, um die variable Grundverzinsung von ehemals bis zu 5 Prozent auf quasi null herunterzuschrauben. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist das wirtschaftlich verständlich, muss jedoch von den Kunden keineswegs hingenommen werden. Erlaubt ist den Banken lediglich, unbefristete Prämiensparverträge zu kündigen, deren höchste Prämienstufe erreicht wurde.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) rät Bankkunden nun dringend dazu, ihre Prämiensparverträge zu überprüfen. „Wichtig ist, dass betroffene Sparer jetzt selbst aktiv auf ihre Institute zugehen und sich erläutern lassen, welche Zinsanpassungsklausel ihr Vertrag ganz konkret enthält“, betont BaFin-Vizepräsidentin Elisabeth Roegele. Wer unsicher sei, ob eine Zinsanpassung rechtmäßig erfolgen dürfe, solle sich Rechtsberatung bei einer Verbraucherzentrale oder einem Anwalt einholen. Parallel dazu prüfe die BaFin derzeit „konkrete verwaltungsrechtliche Optionen“.

02.12.2020

Persönliche Beratung bleibt deutschen Versicherungskunden wichtig

Eine Befragung von rund 8.000 Versicherten aus acht Ländern – primär auf Kfz-, Wohngebäude- und Hausratversicherungen bezogen – erbrachte kürzlich die Erkenntnis, dass die deutschen Versicherungskunden insbesondere auf zwei Feldern herausstechen: Zum einen liegt der Anteil jener, die die persönliche Vermittleransprache favorisieren, mit 46 Prozent ebenso hoch wie der von Kunden, die bevorzugt online suchen und abschließen. Zum Vergleich: In Großbritannien, wo Versicherungsberater per Honorar entlohnt werden, beträgt das Verhältnis 2 zu 81 Prozent.
Zum anderen legt keine andere Nation einen vergleichbar hohen Wert auf Datenschutz; ein Grund für die Zurückhaltung gegenüber Telematiktarifen in der Kfz-Versicherung. Nur ein Drittel der Deutschen ist prinzipiell bereit, persönliche Daten – unter anderem zum Fahrstil – mit Versicherern zu teilen, um im Gegenzug Prämienrabatte oder individuell gestaltete Produktlösungen zu erhalten. Die größte Offenheit in diesem Punkt zeigen die Chinesen, von denen 57 Prozent ihre Daten teilen würden.

30.11.2020

Fondspolicen ohne Garantien im Kommen

Spätestens mit der Corona-bedingten Schuldenexplosion ist klar, dass Null- und Negativzinsen die neue Normalität sind. Damit steigt auch die Offenheit der Anleger und Vorsorgesparer gegenüber einem Engagement an den Kapitalmärkten – sogar ohne Sicherheitsnetz. Ablesen lässt sich dies an den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage unter Maklern: Erstmals gab jeder zweite von ihnen und damit die Mehrheit an, dass Fondspolicen ohne Garantie das am häufigsten vermittelte Produkt in ihrer Altersvorsorgeberatung waren. Fondspolicen mit Garantien folgen kurz dahinter mit 48 Prozent.
Das passt zu jüngsten Umfragen unter Bundesbürgern, wonach die Scheu vor den Kapitalmärkten immer mehr einer grundlegenden Einsicht weicht: dass klassische garantiebewehrte Finanzvehikel wie Sparbuch, Festgeld, Bausparverträge und Lebensversicherungen mit Garantiezins in der Niedrigzinsära in der Regel noch nicht mal mehr zum Inflationsausgleich reichen. Fondspolicen verbinden die Chancen der Kapitalmärkte mit den steuerlichen Vorteilen eines Versicherungsmantels. Ihr Garantieniveau lässt sich den Kundenwünschen anpassen – je niedriger, desto größer das Renditepotenzial.

11.11.2020

Warum der geplante Pflegekostendeckel wenig verändern würde

Der stetig steigende Eigenanteil, der für Pflegeleistungen erbracht werden muss, sorgt für wachsenden sozialen Unmut. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant daher, die Zuzahlung bei monatlich 700 Euro und drei Jahren zu deckeln. Auf den ersten Blick mutet das wie eine Revolution an; derzeit liegt der Eigenanteil bei stationärer Pflege im Bundesdurchschnitt bei über 2.000 Euro.
Der Haken: Der Kostendeckel betrifft nur die reinen Betreuungsaufwendungen, und die belaufen sich aktuell im Schnitt auf 786 Euro. Die Ersparnis wäre also sehr überschaubar. Darüber hinaus wäre sie ungleich verteilt, denn nur in den wohlhabenderen Bundesländern müssen überhaupt durchschnittlich mehr als 700 Euro gezahlt werden.
Es bleibt das Dilemma, dass die permanent steigenden Pflegeausgaben nicht von der gesetzlichen Pflegeversicherung aufgefangen werden können, wenn die Beiträge nicht förmlich explodieren sollen. Am Teilkasko-Charakter dieser staatlichen Absicherung wird auch Spahns jüngster Vorstoß nichts ändern – die Bürger sind weiterhin aufgerufen, sich mit einer privaten Pflegevorsorge für den Fall der Fälle zu wappnen.


12.10.2020

Sicher im Homeoffice?

Schon jetzt lässt sich sagen, dass das Arbeiten im Homeoffice zu den Krisengewinnern gehören wird. Die aus der Not geborene Umstellung auf dezentralen Heimbetrieb hat sich in vielen Branchen und Bereichen als durchaus praxistauglich und vorteilhaft erwiesen.

Aus dem Blick gerät dabei indes häufig die Cybersicherheit. Laut einer forsa-Umfrage schult noch nicht mal jedes dritte mittelständische Unternehmen hierzulande seine Mitarbeiter zur sicheren Nutzung des Internets und des Firmennetzwerks. Nur jedes fünfte hat die zehn wichtigsten Basismaßnahmen für Cybersicherheit umgesetzt. Über einen Notfallplan oder einen entsprechenden IT-Dienstleister verfügt nur jedes zweite kleine oder mittlere Unternehmen. Angesichts des Werts, den Daten heutzutage branchenübergreifend haben, sind das bedenkliche Zahlen.

Gegen das Risiko einer Betriebsunterbrechung, von Schadensersatzansprüchen oder Datenschutz-Bußgeldern infolge einer Cyberattacke kann man sich mit einer Cyberversicherung wappnen. In der Regel enthalten die Tarife auch Präventionsbausteine, die die Sicherheit im Homeoffice wie am Firmensitz erhöhen.

09.09.2020

Wie unwettergefährdet ist Ihr Haus?

Die meisten Hausbesitzer und Mieter haben nur eine eher diffuse Vorstellung des Naturgefahren-Potenzials an ihrem Standort. Der vom Versicherer-Gesamtverband GDV aufgesetzte „Naturgefahren-Check“ vermittelt ihnen nun einen konkreteren Eindruck davon, wie kostspielig und schwerwiegend Schäden durch Starkregen oder Sturm und Hagel in der jüngeren Vergangenheit in der jeweiligen Lage ausfielen. Zudem lässt sich das Hochwasserrisiko in Erfahrung bringen.

Auf der Seite www.dieversicherer.de/versicherer/haus---garten/naturgefahren-check muss lediglich die Postleitzahl eingetragen werden, um die folgenden, aus Versicherungsfällen generierten Daten für 2019 zu erhalten: Zahl der Schäden im Bundesland, die teuersten Schäden durch Starkregen oder Sturm/Hagel an einem Einfamilienhaus in der Region und eine Hochwasser-Gefahreneinschätzung für Gebäude im betreffenden Postleitzahlengebiet. Die Informationen sollen Anhaltspunkte für Schutzmaßnahmen, die Bauplanung und optimalen Versicherungsschutz liefern. Noch immer haben viele Hausbesitzer keine Elementargefahrenversicherung für ihr Gebäude und ihren Hausrat abgeschlossen und stehen daher im Falle des Falles „im Regen“.


26.08.2020

Häuslebauer und -käufer nehmen immer höhere Summen auf

Den Anstieg der Immobilienpreise in deutschen Städten konnte auch die Coronakrise bisher nicht stoppen, sondern allenfalls abschwächen. Vor allem Eigentumswohnungen verteuerten sich nicht mehr so stark, während die Kurve bei den Hauspreisen weiterhin deutlich nach oben zeigt.
Naheliegende Erklärung: Durch die Pandemie wächst das Bedürfnis nach Abgrenzung und Distanz, das in einem Einfamilienhaus einfach besser befriedigt werden kann als in einer Wohnung, deren Treppenhaus, Mülltonnen, Haustür etc. mit den Nachbarn geteilt werden.
Das schlägt sich auch in den Summen nieder, die Immobilienkäufer und Häuslebauer aufnehmen müssen. 334.000 Euro betrug das durchschnittliche Immobiliendarlehen deutschlandweit im Mai dieses Jahres. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet das ein Plus von mehr als 13 Prozent. Auch die Anschlussfinanzierungssumme legte im Durchschnitt zu, von 162.000 auf 171.000 Euro und damit um 5,6 Prozent. Die Zinsbindungsdauer ist mit 14 bzw. (bei Anschlussfinanzierung) 13 Jahren nach wie vor hoch – den niedrigen Zinsen sei Dank.

08.06.2020

Maklerprovision bei Immobilienkauf soll künftig bundesweit geteilt werden

Seit fünf Jahren gilt bei der Immobilienvermietung in Hinsicht auf die Maklercourtage das Bestellerprinzip, gemäß dem Sprichwort: Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Beim Immobilienkauf dagegen herrscht Wildwuchs; in der Mehrzahl der Bundesländer wird die Provision zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, in einigen können Verkäufer sie aber noch komplett auf die Käufer abwälzen.

Mitte Mai hat der Bundestag nun beschlossen, dass eine 50:50-Aufteilung künftig bundesweit vorgeschrieben werden soll. Eine Verbesserung gegenüber dem Status quo bedeutet das insbesondere für Käufer in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen und einigen niedersächsischen Regionen. Generell beträgt die Maklerprovision 7,14 Prozent des Kaufpreises. Etwas weniger wird in Hamburg (6,25 Prozent) sowie in Bremen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 5,95 Prozent) veranschlagt.

Da im Bundesrat kein Widerstand gegen die Novelle erwartet wird, könnte sie schon zum kommenden Jahreswechsel in Kraft treten.


15.04.2020

Verbraucherschützer raten zu Einschreiben bei Reklamationen

Die Rechte von Verbrauchern gelten nach Einschätzung von Verbraucherschützern auch bei längeren Schließzeiten der Geschäfte. Reklamationen schadhafter Produkte etwa sind momentan zwar "auf Eis gelegt", doch haben Kunden dafür sechs Monate Zeit, wie Rechtsexperte Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen erläuterte. Erst nach Abluaf dieser Zeit muss ein Kunde beweisen, dass der Mangel bereits beim Kauf bestand.

"Laufen diese sechs Monate nun in der Schließzeit ab, ist es aufreichend, den Mangel etwa per Foto zu zeigen und per Einschreiben beim Verkäufer geltend zu machen." Die Adresse vieler Geschäfte sei im Internet zu finden. "Wenn das gelingt, haben Kunden ab dem Zeitpunkt des Kaufs zwei Jahre Zeit, ihre Rechte einzufordern", erklärte Görner. Einen Anspruch auf Umtausch haben Kunden im stationären Handel dagegen nicht - Umtausch oder Rücknahme bei Vorlage des Kassenbons sind freiwillige Angebote eines Händlers, wie Görner sagte. Ein gesetzhliches Widerrufsrecht binnen 14 Tagen gebe es, anders als bei Bestellungen übers Internet, nicht(AFP, Schwäbische Zeitung 14.04.20)


06.04.2020

Kredit im Vorbeigehen:

Verbrauchern droht die Schuldenfalle

Null-Prozent-Finanzierung oder Kurzzeitdarlehen: Verbrauchern wird es oft einfach gemacht, Kredite aufzunehmen. Verlockende Finanzierungen direkt an der Kase sind aber nicht immer die beste Wahl, zeigt eine Stichprobe des Marktwächters Finanzen der Verbraucherzentralen. Die Experten untersuchten anhand von 91 Testkäufen, welche Finanzierungsangebote Händler am sogenannten Point of Sale anbieten. Dabei zeigten sich mehrere Schwachstellen.

So war die Finanzierung mitunter irreführend. Bei einem der untersuchten Anbieter ahndelte es sich bei den als Null-Prozent-Finanzierung beworbenen Produkten in Wirklichkeit um kreditkartengestützte Finanzierungen. Soe wurden zum beispiel Verträge für Kreditkarten statt einer reinen Absatzfinanzierung abgeschlossen. (dpa, Schwäbische Zeitung 17.03.2020)


01.04.2020

3 häufige Versichertenfragen rund um Corona

Das neuartige Coronavirus wirft die Pläne und das Leben der meisten Menschen derzeit weitgehend über den Haufen. Damit stellen sich in manchen Bereichen auch Fragen nach Versicherungsschutz. Insbesondere drei Anliegen tragen Versicherte häufig vor – hier sind die Antworten:

- Zahlt meine Auslandskrankenversicherung, wenn ich mich mit dem neuen Coronavirus infiziert habe?
Die meisten Versicherungen übernehmen die Kosten der medizinisch notwendigen Behandlungen, wenn die Erkrankung nicht schon vor der Abreise ins Ausland vorlag. Klarheit verschafft aber nur ein Blick in die Versicherungsbedingungen. Dort ist auch festgelegt, ob Aufenthalte in Ländern abgesichert sind, für die eine Reisewarnung besteht, und was bei einem Aufenthalt gilt, der zwangsweise länger dauert als eigentlich von der Versicherung gedeckt.

- Übernimmt meine Krankenversicherung die Kosten für einen Coronatest?
Die Kosten für einen Coronatest werden übernommen, wenn er ärztlich angeordnet wird – nicht aber, wenn ein Patient sich ohne Anraten eines Arztes testen lässt.

- Muss meine Reiserücktrittsversicherung einspringen, wenn ich Angst vor Corona habe?
Nein, die Angst vor einer Ansteckung zählt nicht zu den abgedeckten Rücktrittsgründen, lediglich eine bereits eingetretene Erkrankung oder ein Ereignis wie ein Wohnungsbrand oder der Tod eines nahen Angehörigen berechtigen zum Kostenersatz. Die akzeptierten Gründe unterscheiden sich von Tarif zu Tarif – allgemein gilt aber, dass der Anlass für die Absage der Reise unerwartet aufgetreten sein muss.
Immobilienfonds


11.03.2020

Gewerbeimmobilien setzen Boom fort

Um knapp 9 Prozent verteuerten sich Büros zwischen September 2018 und September 2019, wie der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) mitteilt. Das gesamte Gewerbesegment legte um rund 6 Prozent zu, stärker als Wohnimmobilien. Auch in den drei Jahren zuvor wurde diese Wachstumsmarge erreicht.

Seit 2008 befindet sich der gewerbliche Immobilienmarkt damit in einem fortdauernden Aufschwung, dem längsten seit der Wiedervereinigung. Die jüngste Konjunkturdelle scheint daran wenig zu ändern, wie der Leiter der VDP-Marktforschung, Franz Eilers, mit Blick auf die Boomsparte Büros feststellte: „Der Büromarkt wird unverändert von einer hohen Flächennachfrage bestimmt, die anscheinend auch nicht durch die schwache Konjunktur gebremst wird.“ Diese Marktverhältnisse führen zu steigenden Neuvertragsmieten, bei Büros betrug der Zuwachs zuletzt knapp 7 Prozent auf Jahressicht.

Anleger können über offene und geschlossene Immobilienfonds mit dabei sein. Zwar fallen die Renditen üblicherweise nicht so üppig aus wie die Wachstumsraten im Gewerbesegment. Doch laut den Marktanalysten von CBRE Research sind für Fondsinvestoren in den deutschen Top-7-Städten rund 3 Prozent p. a. drin.


09.03.2020

Was bedeutet der Brexit für Versicherte?

Nach jahrelangem nervenzehrendem Hickhack wurde der EU-Austritt Großbritanniens mit Ablauf des 31. Januar dann doch relativ geräuschlos vollzogen. Die eigentliche Arbeit mag noch bevorstehen, doch einige Änderungen für Versicherte sind bereits gültig oder absehbar. Darauf wies der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich hin.

Viele britische Versicherer hatten in den vergangenen Jahren auch in Deutschland Kunden gewinnen können. Die Rechtsgrundlage dafür hat sich nun mit Anbruch der Brexit-Übergangsphase gewandelt. Da die allermeisten Versicherer jedoch die Verträge noch rechtzeitig auf Tochtergesellschaften in EU-Ländern übertragen haben, bleibt der Versicherungsschutz in der Regel, wie er ist. Eine kleine Änderung gibt es hingegen bei der Kfz-Versicherung: Die muss bei Fahrten auf die Insel ab 2021 per Grüner Karte nachgewiesen werden, wenn der Wagen nicht in Großbritannien zugelassen ist. Eventuelle Änderungen, die nach Ende der Übergangsphase in Kraft treten könnten, werden voraussichtlich lediglich Versicherungsverträge betreffen, die direkt mit britischen Unternehmen bestehen.


10.02.2020

Betriebsrente über Pensionskasse soll Insolvenzschutz erhalten

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) kann über verschiedene sogenannte Durchführungswege erfolgen, zu denen die Pensionskasse gehört. Diese birgt ein gewisses Risiko: Werden Arbeitgeber insolvent und können ihre Pensionskassenzusagen nicht mehr einhalten, sind die Betriebsrentner bisher nicht geschützt – denn der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) muss in dem Fall nicht einspringen. Das wurde kürzlich vom Europäischen Gerichtshof bekräftigt.

Zugleich forderten die Richter die Bundesregierung auf, einen Insolvenzschutz auch für diesen bAV-Durchführungs-weg einzuführen. Andernfalls müsse der Staat bei großen Verlusten eingreifen und Entschädigungen leisten. Werden auch Pensionskassen unter den PSV-Schirm genommen, wie das Bundesarbeitsministerium es nun plant, dürften die Absicherungskosten die Beiträge steigen lassen. Unter Umständen kann es für Arbeitgeber und ihre Beschäftigten dann ratsam sein, einen anderen Durchführungsweg zu wählen. Ein spezialisierter Gewerbemakler kann bei dieser Frage neutralen Rat geben.


22.01.2020

Zweitmarkt für Lebensversicherungen bleibt erhalten

Zwar gibt es derzeit kaum sichere Alternativen zu einer gut verzinsten Kapitallebensversicherung. Dennoch kann ein Liquiditätsengpass zum Verkauf zwingen. Am Zweitmarkt erhält man häufig mehr dafür als den Rückkaufswert, den der Versicherer anbietet. Für die Aufkäufer ist das Geschäft im Wesentlichen wegen einer Umsatzsteuerbefreiung profitabel. Diese stand allerdings kürzlich zur Disposition: Das Münchener Finanzgericht erkannte die Berechtigung für die Steuerbefreiung nicht an und gab damit der Einschätzung eines beklagten Finanzamtes recht, das einem Aufkäufer eine „einheitliche steuerpflichtige Leistung“ unterstellt hatte. Der gesamte Zweitmarkt für Lebensversicherungen drohte unterzugehen.
Nun aber urteilte der Bundesfinanzhof höchstrichterlich im Sinne der Zweitmarkthändler. Diese erzielen demzufolge steuerfreie Umsätze im Geschäft mit Forderungen nach Paragraf 4 Nummer 8 Buchstabe c Umsatzsteuergesetz. Damit steht verkaufswilligen Lebensversicherungskunden weiterhin eine Alternative zum Rückkauf durch die Versicherung offen.


15.01.2020

Warum Aktien 2020 trotz allem ins Portfolio gehören

Das Niedrigzins-„Tal der Tränen“ ist noch lange nicht durchschritten. Trotz des Personalwechsels an der Spitze der Europäischen Zentralbank wird die lockere Geldpolitik angesichts schwächelnder Konjunktur und hoher Schulden in einigen EU-Ländern fürs Erste fortgeführt. Geldanlagen mit Garantien werden daher auch weiterhin kaum Rendite abwerfen – und so von der Inflation angenagt. Renditepotenzial steckt damit praktisch nur in Sachwerten und in Aktien. In ein gut sortiertes Portfolio gehört beides.
Für 2020 wird an den Börsen allgemein Wachstum erwartet, wenn auch nicht ganz so stark wie im abgelaufenen Jahr. Trotz schwelender Konflikte wie Handelsstreit und Brexit scheinen die zuletzt aufgekommenen Rezessionsängste wieder zu schwinden. Der ifo-Geschäftsklimaindex legte im Dezember unerwartet stark zu, ein Zeichen für wachsenden Optimismus bei den Unternehmen.
Ohnehin sollte man bei einem Börseninvestment nicht auf das aktuelle oder kommende Jahr blicken, sondern mit langem Atem herangehen: Die Historie zeigt, dass langfristige, gut diversifizierte Aktieninvestments zuverlässige Renditebringer sind.


08.01.2020

Auf 300 bis 500 Millionen Euro taxieren Experten den Schaden, den die Insolvenz der deutschen Thomas-Cook-Tochter verursacht hat. Versichert war der Reiseveranstalter aber nur bis 110 Millionen Euro, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die EU-Pauschalreiserichtlinie sieht zwar vor, dass Kunden für den Fall der Insolvenz ihres Reiseveranstalters vollumfänglich geschützt sind. Einen Schaden von mehr als 110 Millionen Euro hielt die deutsche Regierung aber offenbar für ein rein theoretisches Risiko. Nun erkennt sie indirekt an, dass der Staat hier „gepennt“ hat: Damit die Kunden nicht auf zwei Dritteln oder mehr ihres Schadens sitzen bleiben, soll die Lücke mit Steuergeldern aufgefüllt werden.
Daran gibt es vor allem in zweierlei Hinsicht Kritik. Zum einen fragen Kommentatoren, ob es Aufgabe der Steuerzahler – auch jener, die sich selbst keinen Urlaub leisten können – ist, für den ausgefallenen Urlaub der Thomas-Cook-Geschädigten zu zahlen. Zum anderen hat ein Rechtsdienstleister, nach eigener Auskunft im Namen Hunderter Kunden, Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Er bemängelt, dass es sich bei der Entschädigung um eine bloße Ankündigung ohne Rechtskraft handele. Bei einem abrupten Ende der Großen Koalition beispielsweise stünden die Entschädigungspläne auf dem Spiel. Mit der Klage soll die Regierung gezwungen werden, sie verbindlich festzuschreiben.


18.12.2019

Restschuldversicherer: Widerrufs-Aufklärung unzureichend?

Viele Kreditkunden gewinnen im Verlauf ihrer Beratung in der Bank den Eindruck, dass eine mit
angebotene Restschuldversicherung förderlich oder sogar notwendig für das Zustandekommen des
Darlehensvertrags wäre. Dieser darf jedoch nicht von einem Versicherungsabschluss abhängig
gemacht werden. Damit diesbezüglich keine Missverständnisse entstehen, sind die Versicherer seit
2018 verpflichtet, die Kunden eine Woche nach Vertragsabschluss deutlich über ihr Widerrufsrecht
aufzuklären.
Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Hamburg hat die als „Welcome-Letter“
bezeichneten Schreiben von 24 Restschuldversicherern nun unter die Lupe genommen – und die
Mehrzahl kritisiert. Drei Viertel der Schreiben seien beispielsweise derart werblich ausgeschmückt,
dass die Hauptaussage verschleiert werde. Zudem verzichteten 15 der 24 Anbieter auf den Hinweis,
dass der Kreditvertrag unberührt bleibt, wenn die Restschuldversicherung doch nicht abgeschlossen
wird. Nur in fünf der untersuchten Verträge wird der Beginn der Widerrufsfrist vollständig und
korrekt benannt.
Die Kopplung von Kreditverhandlungen an die Vermittlung einer Restschuldversicherung wird immer
wieder von Verbraucherschützern kritisiert. Die Banken erhalten mitunter mehr als Hälfte der
Versicherungsprämien als Provision.


11.12.2019:

Warum der Brexit mutigen Anlegern Chancen bietet

Das gefühlt ewige Chaos um den EU-Austritt Großbritanniens hat die Kurse vieler britischer Unternehmen nach unten gedrückt. Und zwar in vielen Fällen mehr, als fundamental gerechtfertigt wäre. Denn prinzipiell ist das Gros der britischen Firmen durchaus wettbewerbsfähig, liefert gefragte Produkte und Leistungen. Lediglich die tiefe Verunsicherung der Investoren hat zu vorsichtigen Bewertungen geführt.

Kommt es zu einem geordneten Brexit, wofür derzeit vieles spricht, könnten die Kurse insbesondere exportorientierter Unternehmen wieder deutlich anziehen. Darin liegt eine Chance für Anleger. Auch hier gilt allerdings: Große Chancen sind mit großen Risiken verbunden. Nach wie vor ist das Schreckgespenst „No-Deal-Brexit“ nicht vom Tisch – und damit das Risiko einer tiefen Rezession. Auch das Austrittsdatum gilt eher nicht als in Stein gemeißelt. Sogar ein Verbleib in der EU („Breversal“) ist weiterhin denkbar. Sollte die Unsicherheit anhalten oder sich sogar vertiefen, könnte sie die Kurse weiter absacken lassen.


09.12.2019

Bahn wieder frei für betriebliche Krankenversicherungen

Die Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen hat bekanntlich ihre Grenzen. Das merken Kassenpatienten vor allem beim Zahnersatz, der schon mal einen Jahresurlaubsetat verschlingen kann. Aber auch in puncto Vorsorge oder Naturheilverfahren übernehmen die Kassen bei Weitem nicht alles, was sich Patienten wünschen. Mit Krankenzusatzversicherungen lassen sich einige der Versorgungslücken des Kassensystems für relativ kleines Geld schließen. Die beliebten Policen können auch von Unternehmen als betriebliche Krankenversicherung (bKV) ihren Angestellten angeboten werden – ein prinzipiell gern genutztes „Schmankerl“ zur Mitarbeiterbindung.

Seit 2013 galten die bKV-Beiträge allerdings als Barlohn und wurden voll mit Steuern und Abgaben belegt, was die Zusatzleistung für Arbeitgeber unattraktiver machte. Nach einer Bundesfinanzhof-Entscheidung hat der Gesetzgeber nun aber eine Kehrtwende vollziehen müssen: Rückwirkend bis zum 7. Juni 2018 gelten bKV-Beiträge (bis 44 Euro im Monat pro Person) wieder als steuerfreier Sachlohn. Damit dürften in Zukunft wieder deutlich mehr Beschäftigte in den Genuss kommen, über die Firma Extra-Gesundheitsleistungen zu erhalten.


04.12.2019

Erste Bank macht Ernst: Strafzinsen ab dem ersten Cent

Die Negativzinsen fressen sich immer weiter in den Alltag auch ganz normaler Bundesbürger. Während zahlreiche Banken schon Strafzinsen für Geldeinlagen ab einer bestimmten Summe verlangen, fällt nun ein weiteres Tabu: Wie die Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck mitteilte, müssen Neukunden, die bei ihr ein Tagesgeldkonto eröffnen, seit dem 1. Oktober bereits ab dem ersten Cent einen Strafzins von 0,5 Prozent entrichten. Für Girokonten gelte ein Freibetrag von 20.000 Euro. Der Zinssatz entspricht jenem, den Banken an die Europäische Zentralbank abführen müssen, wenn sie dort Geld parken.

Das Genossenschaftsinstitut dürfte nicht die letzte Bank sein, die ihre Kunden auf breiter Front an den Kosten der Negativzinsen beteiligt. Derzeit wird laut Bundesbank rund ein Viertel der Sichteinlagen deutscher Privathaushalte mit Strafzinsen belegt. Bisher jedoch betreffen diese fast ausschließlich vermögende Bankkunden.

Zum ganzen Bild gehören indes auch die Vorteile der Niedrigzinsen: Wer ein Darlehen in Anspruch nimmt, erhält meist Konditionen, von denen vor zehn Jahren niemand zu träumen gewagt hätte.


20.11.2019

Erstes Betriebsrenten-Sozialpartnermodell steht

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde die betriebliche Altersvorsorge (bAV) Anfang 2018 auf neue Füße gestellt. Zum Kern der Reform gehören neben einer Geringverdienerförderung und höheren Freibeträgen im Alter sogenannte Sozialpartnermodelle, mit denen bAV-Lösungen in Tarifverträge aufgenommen werden können. Dieses Instrument fand jedoch bisher in der Praxis keine Anwendung.

Fast zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes ist nun aber endlich das erste Sozialpartnermodell in trockenen Tüchern: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di einigte sich mit einem Versichererkonsortium namens „Die Deutsche Betriebsrente“ auf eine tarifliche bAV. Als erstes Unternehmen wird einer der beteiligten Versicherer seinen rund 12.000 Arbeitnehmern in Deutschland die neue Betriebsrente anbieten. Ein symbolisch wichtiger Schritt hin zur Vermeidung von Altersarmut angesichts sinkender gesetzlicher Renten, die zukünftig insbesondere bei Menschen mit geringem Einkommen kaum noch zum Leben reichen werden. Weitere Sozialpartnermodelle sind in Planung.

18.11.2019

Warum Telefonate mit dem Anlageberater bald aufgezeichnet werden müssen

Der Gesetzgeber hat kürzlich nach langem Hin und Her die Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) beschlossen, die mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 21. Oktober in Kraft trat. Mit reichlich Verspätung wird damit die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II in deutsches Recht überführt. Das Regelwerk betrifft gewerbliche Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater mit Erlaubnissen nach Paragraf 34f bzw. 34h der Gewerbeordnung.
Nach Ende der FinVermV-Übergangsfrist im August 2020 müssen telefonische Beratungs- und Vermittlungsgespräche zwischen Kunde und Anlageberater aufgezeichnet und archiviert werden („Taping“). Das Gleiche gilt für Beratungen per Chat. Branchenvertreter befürchten dadurch ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Berater und Kunde und hoffen noch auf eine Änderung im Zuge der MiFID-II-Evaluation im nächsten Jahr. Ebenfalls neu ist eine vorgeschriebene Geeignetheitsprüfung, die sicherstellen soll, das vermittelte Finanzprodukte wirklich zum Kunden passen. Das lange diskutierte Provisionsverbot wurde nicht in die Verordnung aufgenommen.

11.11.2019

Mehr als jeder Dritte findet Kfz-Versicherung zu teuer

Wie in jedem Jahr zur Wechselsaison vor dem 30. November liefern sich die Kfz-Versicherer auch aktuell einen Preiskampf. Wechselwilligkeit aufseiten der Kunden ist offenbar vorhanden: Eine YouGov-Umfrage in rund 1.500 deutschen Haushalten zeigt, dass 35,4 Prozent der Entscheider in Versicherungsbelangen ihre Kfz-Police für zu teuer halten.
Gut jeder zweite dieser Unzufriedenen (53 Prozent) plant konkret einen Tarifwechsel, der wiederum bei 87 Prozent vorrangig einer Kosteneinsparung dienen soll. Bei 21 Prozent steht aber (auch) eine Leistungsverbesserung im Fokus.
Der Wechsel in einen günstigeren Tarif kann unter Umständen mehrere Hundert Euro pro Jahr einbringen. Gerade in der aktuellen Wechselsaison steigen und fallen die angebotenen Prämien aber mitunter stark. Es empfiehlt sich, nicht bis zum Ultimo zu warten und sich beraten zu lassen. Wer sparen möchte, kann auch auf einen der Telematik-Tarife zurückgreifen, die seit einigen Jahren erhältlich sind. Dabei wird das Fahrverhalten permanent überwacht und kann zu Prämienrabatten führen.




11.09.2019:

Bei Kreditumschuldung dürfen Banken keine Gebühr verlangen

Am Dienstag entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass Bankkunden bei einer Umschuldung von Immobilienkrediten keine Bankgebühr bezahlen müssen. Mit den Zinsen ist der Aufwad der Bank für den Treuhandauftrag abgegolten.

Nach Ablauf der Zinsbindung sei es Pflicht der Bank, den Wechsel zu einer anderen Bank zu ermöglichen. Kunden haben das Recht, zum Ende der Sollzinsbindung zu einem anderen Kreditinstitut zu wechseln. Banken dürfen diesen Wechsel nicht unnötig erschweren.



03.12.2018:

Stichtag 30.11.2018 verpasst?!


Nutzen Sie das Sonderkündigungsrecht bei einer Beitragserhöhung!

Dieses Sonderkündigungsrecht gilt bis 4 Wochen nach erhalt der Beitragsrechnung. Da viele Kfz-Versicherer erst kurz vor oder sogar nach dem 30.11.2018 diese Benachrichtigung versenden, habe sie noch im Januar das Recht die Versicherung rückwirkend zum 01.01.2019 zu kündigen!

Bitte beachten Sie, dass die Beitragserhöung nicht durch Sie veranlasst wurde z.B. durch Änderungen der Parameter der Versicherung (z.B. KM-Leistung oder Fahrer des Autos) oder durch eine höhere Regionalklasse, wenn Sie umgezogen sind.


26.11.2018

Zum Jahresende noch Geld sparen

Hier ein paar Tipps:

Lohnsteuer: Für Minijobber gilt ab dem 01.01.2019 ein höherer Mindestlohn in Höhe von € 9,19 in der Stunde. Wer höhere Steuern und Sozialabgaben vermeiden möchte, sollte daher rechtzeitig die Arbeitszeit anpassen um unter der Grenze von € 450,00 zu bleiben.

Geldanlage: Freistellungsaufträge für Zinsen und andere Kapitalerträge überprüfen und ggf. anpassen. Die Verteilung der Freibeträge kann noch bis 30.12.2018 geändert werden. Jeder hat einen Freibetrag von € 801,00. Ehepaare und Lebenspartnerschaften € 1.602,00. Darüber hinaus werden pauschal 25% Abgeltungssteuer ans Finanzamt abgeführt.

Altersvorsorge: Bis zum Jahresende können Sie noch prüfen ob Sie die Mindestbeiträge für die Zulage gezahlt haben. Dies sind 4% vom Vorjahresbrutto. Durch eine Nachzahlung können sie ggf. die „Lücke“ schließen, ansonsten wird die Zulage gekürzt. Der Maximalbeitrag für die staatliche Forderung beträgt € 2.100,00 p.A.

Baukindergeld: Familien mit Kindern, die in diesem Jahr in ein neues Eigenheim gezogen sind können bei der KfW-Bank einen Zuschuss von                € 1.200,00 pro Kind beantragen. Der Zuschuss wird 10 Jahre gezahlt.

Kfz-Versicherung: Bis zum 30.11.2018 kann die Versicherung in aller Regel gekündigt werden und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Bei Beitragserhöhung haben Sie zudem eine 4-wöchige Sonderkündigungs-möglichkeit.



23.10.2018

Unterschätztes Risiko: Lange Krankheit

Das finanzielle Risiko bei einer längeren Krankheit wird oft unterschätzt und kann gravierende finanzielle Folgen haben, wenn dadurch z.B. die Miete oder die Rate für die Baufi nicht mehr gezahlt werden können.

Wissen Sie, was Sie im Krankheitsfall bekommen? Und von Wem?

So sehen die Regelungen für Angestellte aus, die gesetzlich krankenversichert sind.

  1. max. 42 Tage ( 6 Wochen) Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber
  2. Danach für max. 78 Wochen Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse. Die Höhe ist Abhängig vom Einkommen.

Ein Beispiel: Bei einem Arbeitnehmer mit einem monatlichen Nettoeinkommen von   € 2.380,00 beträgt das Krankengeld € 1.879,00. Somit beträgt die monatliche Einkommenslücke € 501,00!!


Um dieses finanzielle Risiko zu verringern, bzw. auszuschließen empfielt es sich eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Und diese ist günstiger wie Sie vielleicht denken. Ein 30-jähriger Versicherungsnehmer zahlt für ein monatliches Krankengeld von € 450,00 nicht mal € 5,00 im Monat.

Viel Absicherung für wenig Geld!


Übrigens: Privatversicherte müssen sich komplett selber absichern!



18.09.2018:

Baukindergeld startet am 18.09.2018!!

Sie haben in diesem Jahr ein Haus, Wohnung gekauft, gebaut oder planen dieses zu tun? Dann können Sie ab sofort vom Baukindergeld profitieren.

Pro Kind erhalten Sie insgesamt € 12.000,00, dass in 10 jährlichen Raten von je      € 1.200,00 ausgezahlt wird.

Dieser staatlicher Zuschuss ist ein Geschenk vom Staat und muss nicht zurück-gezahlt werden.

Voraussetzungen, damit Sie das Geld bekommen:

  • In Ihrem Haushalt leben Kinder unter 18 Jahren für die Sie oder Ihr Partner Kindergeld erhalten.
  • Ihr Haushaltseinkommen beträgt maximal 90.000 Euro pro Jahr bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind.
  • Sie haben frühestens am 01.01.2018 den Kaufvertrag unter­zeichnet oder die Baugenehmigung erhalten.
  • Ihr neues Zuhause ist derzeit Ihre einzige Wohn­immobilie

 

Der Zuschuss muss online über die KfW beantragt werden.

Weitere Informationen unter:  https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/F%C3%B6rderprodukte/Baukindergeld-(424)/


.11.09.2018:

Absicherung der Arbeitskraft - ein muss für Jeden!

Kennen Sie auch diesen Spruch?! " Ich arbeite am Schreibtisch - und nicht körperlich, da werde ich nicht Berufsunfähig!


Mag sein, dass dies früher einmal so war, doch inzwischen haben sich die Gründe für eine Erwerbsunfähigkeit deutlich geändert. Schauen Sie selbst.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Gründe für eine Erwerbsunfähigkeit

Auffallend ist, dass gerade bei jungen Leuten die "Nervenkrankheiten" deutlich am höchsten sind. Gut, wer schon früh vorgesorgt hat.

 

 

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Gründe für eine Erwerbsunfähgikeit - Alter


Mein Tipp: Nach Abschluss der Schule, mit Beginn der Ausbildung oder auch des Studiums eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen!

Gründe:

  •  Deutlich günstiger als mit höherem Alter, denn ca. alle 10 Jahre verdoppelt sich der Beitrag bei gleicher angenommener Leistung.
  • Der Gesundheitszustand ist in der Regel deutlich besser als im Alter. Somit erspart man sich "Leistungsausschlüsse" oder einen "Risikozuschlag"




19.04.2018:

Semesterstart: Tipps für Studenten

Studenten können sich von der GEZ befreien lassen

Studenten können sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen, sofern sie BAFÖG beziehen. Dazu müssen sie die Bafög-Bescheinigung an den Beitragsservice schicken. Wer kein Bafög bekommt muss 17,50 € im Monat zahlen, sobald er in eine eigene Wohnung zieht. In einer Wohngemeinschaft muss aber nur ein Bewohner zahlen. Den Beitrag kann sich die WG dann teilen.

Übrigens: Ein Wohnheimzimmer zählt bereits als eigene Wohnung, sofern es eine eigene Klingel und einen eigenen Briefkasten hat.


03.04.2018:

KfW-Produktänderungen

Die KfW ändert ab dem 17.04.2018 die Produkte 151/152, 153. Viele Banken benötigen zur Bearbeitung der KfW Anträge Zeit, weswegen die Annahme-fristen für Produkte mit alten Konditionen bei einigen Banken bereits Ende April enden.

Für Kreditanträge, die ab dem 17.04.2018 bei der KfW eingehen, gelten nachfolgende Änderungen:

Einstellung der 20-jährigen Zinsbindung (nur 153)
Das 20-jährige Zinsbindungsangebot entfällt. Es wird weiterhin eine 10-jährige Zinsbindung mit unveränderten Kreditlaufzeitvarianten angeboten.

Einführung einer Vorfälligkeitsentschädigung für außerplanmäßige Tilgungen:
Für außerplanmäßige Tilgungen wird eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Es sind nur vollständige Kreditrückzahlungen möglich. Vor dem 17.04.2018 beantragte Darlehen behalten ihre kostenfreien Sondertilgungsrechte.

Reduzierung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit auf 6 Monate:
Die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit wird reduziert. Für nicht abgerufene Kreditbeträge wird 6 Monate nach dem Zusagedatum der KfW eine Bereitstellungsprovision berechnet.


07.03.2018:

Riester-Rente:

Staatlich geförderte Altersvorsor­gevermögen sind nicht pfändbar

Das angesparte Kapital bei einem Riestervertrag ist unpfändbar, wenn der Vertrag, bzw. die Altersvorsorge durch eine Zulage gefordert worden ist. Dazu müssen die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen und ein entsprechender Antrag gestellt worden sein. 

Der Bundesgerichthof stellte damit klar, dass auch kündbare Riesterverträge nicht pfändbar sind.

Übrigens: Die staatliche Förderung ist seit 2018 noch besser! Die Grundzulage wurde von € 154 auf € 175 im Jahr erhöht.


28.02.2018:

Grundsatzurteil des Budesfinanzhofs:

Fiskus darf 6% Zinsen verlangen.


Trotz der Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank dürfen die deutschen Finanzämter bei Steuernachzahlungen hohe Zinsen von 6% kassieren. Auch in einer Tiefzinsphase ist das nicht verfassungswidrig, wie der Bundesfinanzhof in einem am Dienstag veröffentlichen Grundsatzurteil entschieden hat. Das höchste deutsche Finanzgericht sieht in den 6% Zinsen weder einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz noch gegen die Verhältnismäßigkeit.

Eine Rolle bei der Entscheidung spielte, dass die Zinsregel auch umgekehrt gilt. Wenn Bürger eine Rückzahlung vom Finanzamt erhalten, wird diese ebenfalls mit 6% pro Jahr verzinst.



23.01.2018:

Gesetzliche Krankenkassen - alle gleich? Nein!

Die HEK-Hanseatische Krankenkasse überzeugt durch umfassenste Leistungen auch "FinanzTipp"


Zwar sind ca. 95 Prozent der Leistungen der Krankenkassen gesetzlich vorgeschrieben, dennoch gibt es viele Unterschiede die einen Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse lohnen lassen.

Zum einen der Beitragsatz. Dieser beträgt zwischen 14,6% und 16,3%. Da kommen aufs Jahr gerechnet gleich ein paar Hundert Euro zusammen.

Aber auch bei den Zusatzleistungen, wie z.B. Service, Familie, Vorsorge, alternativen Heilmethoden und Zahnbehandlung gibt es große Unterschiede.

Deshalb macht ein Vergleich und ggf. Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse sinn, den nicht jeder wünscht oder braucht die gleichen Zusatzleistungen. Fordern Sie am Besten gleich einen Verlgeich mit Ihren gewünschten Zusatzleistungen an.

Doch es geht noch besser. Die HEK - Hanseatische Krankenkasse übernimmt auch noch den Beitrag für Ihre z.B. Zahnzusatz- oder auch Unfallversicherung.

Weitere Informationen sende ich Ihnen gerne per E-Mail zu: ---> Kontakt


19.12.2017:

Wichtige Änderungen zum 01.01.2018

Mehr Informationen dazu in den nächsten Wochen


  • Keine Extrakosten für Kreditkarten - Online-Händler dürfen ab 2018 keine gesonderten Gebühren mehr von Ihnen verlangen, wenn Sie mit Kreditkarte bezahlen
  • Neue Unterhaltssätze - Änderung der "Düsseldorfer Tabelle" in 2018

  • Hartz-IV-Satz steigt - für Alleinstehende auf € 416 und für Paare auf € 374 im Monat.
  • Steigende Renten - Die Rente steigt um voraussichtlich 3 Prozent.

  • Der Beitragssatz für die Rentenkasse sinkt - Der Beitragssatz sinkt um 0,1 %. Allerdings steigt die Beitragsbemessungsgrenze um 1.800 Euro auf 78.000 Euro (West) und um 1.200 Euro auf 69.600 (Ost).

  • Mehr von der Riester-Rente - Die Grundzulage steigt von € 154,00 auf            € 175,00 p.A.
  • Mehr Kindergeld - Für das erste und zweite Kind auf je € 194 und für das dritte auf     € 200



05.12.2017:

05. Dezember – Tag des Ehrenamts.

 Was Sie beachten müssen, wie Sie sich belohnen können.

Danke!!!! Für alle die sich ehrenamtlich engagieren! Fast 15 Millionen Menschen in Deutschland helfen anderen ohne dabei ein Gehalt dafür zu bekommen.

Oftmals wird von den Vereinen und Initiativen ein kleiner Obolus bezahlt. Dies unterstützt auch der Staat mit der „Ehrenamtspauschale“

€ 720,00 bleiben im Jahr steuerfrei. Bei Nebenberuflichen Trainern oder Chorleiter sind es sogar € 2.400,00 im Jahr als Übungsleiterpauschale. Wichtig! Diese Pauschale muss über die Steuererklärung beantragt werden.

Bei seiner Tätigkeit im Ehrenamt ist man automatisch gesetzlich unfallversichert. Aber die sehr wichtige Haftpflichtversicherung gibt es leider nicht automatisch.

Deshalb überprüfen Sie Ihre bestehende Haftpflichtversicherung, ob ehrenamtliche Tätigkeiten mit eingeschlossen sind.

 Einen Vergleich können Sie jederzeit hier erstellen:

 

 

 

 

 


28.11.2017:

Besteuerung von Dienstwagen - so zahlen Sie weniger Steuern

Wer seinen Dienstwagen auch privat nutzt, bzw. nutzen darf, muss dafür Steuern zahlen.

Es gibt 2 Methoden

  1. Pauschale 1% Besteuerung
  2. Fahrtenbuch

Welche Methode ist die bessere? Meist ist die Fahrtenbuchmethode die günstigere. Dabei kann man mehere Tausend Euro im Jahr sparen. Allerdings ist der Aufwand auch größer. Zwischenzeitlich gibt es aber Software/Apps die dabei helfen.

Wann ist die 1%-Regelung günstiger?
Bei der 1% Regelung müssen Sie 12 Monate mal 1% vom Listenpreis ihres Autos als geldwerten Vorteil versteuern. Zusätzlich kommen für jeden Entfernungskilometer von der Wohnung zur Arbeitsstelle weitere 0,03% vom Listenpreis dazu.

Diese Methode ist dann besser, wenn

  •  Listenpreis des Autos nicht so hoch ist
  • die Strecke zwichen Wohn- und Arbeitsort kurz ist
  • Sie sehr oft privat mit dem Auto fahren


Wann ist das Fahrtenbuch günstiger?
Kurz gesagt in allen anderen Fällen, bzw. wenn Ihr Auto schon älter ist.
Dabei muss allerdings jede Fahrt genau protokolliert werden, denn auf Dienstfahrten kann die komplette Strecke, also der Hin- und Zurückweg, bei Fahrten zur Arbeitsstelle die einfache Strecke von der Steuer abgesetzt werden. Bei privaten Fahrten nichts.

Ein Wechsel der Methode ist immer nur zum Jahreswechsel möglich.

Wenn das Finanzamt das Fahrtenbuch ablehnt, weil die Führung des Fahrtenbuch z.B. Lückenhaft ist, landen Sie automatisch bei der 1%-Regelung.

Im Bürohandel gibt es Fahrtenbücher für den steuerlichen Nachweis. Dort werden auch Hinweise zur Ausfüllung des Fahrtenbuchs erläutert. Weitere Möglichkeiten sind Fahrtenbuch-Apps oder komplette Softwarelösungen.

Wer sich nicht sicher ist, welche Methode die besser ist, sollte sich immer Rat bei einem Steuerberater einholen.

21.11.2017

Riester-Rente nicht pfändbar

Die "Riester-Rente ist auch bei einer Privatinsolvenz nicht pfändbar. Vorraussetzung dafür ist,

  • dass staatliche Zulagen gezahlt wurden
  • Der Höchstbetrag (€ 2.100,00 p.A. für Riesterverträge) wird nicht überschritten

Laut BGH-Urteil (IX ZR 21/17) sind Ansprüche aus Riester-Verträgen nicht übertragbar, somit können sie auch nicht gepfändet werden.
Dieses Urteil ist ein weiterer wichtiger Vorteil für die "Riester-Rente"!

weitere Vorteile:

  • staatliche Zulage € 154,00 pro Person, € 300,00 pro Kind p.A.
  • keine Anrechnug auf Schonvermögen bei Hartz IV
  • Möglichkeit der Kapitalentnahme bei Erwerb von Wohneigentum
  • hohe Rendite durch staatliche Zulage, insbesondere bei Familien mit Kindern oder Alleinerziehende.....



25.10.2017

Verbraucherschützer warnen vor Sorfortkredit-Angebot

Leipzig (AFP) - Experten der deutschen Verbraucherzentralen warnen vor einem angeblichen Sofortkredit-Angebot des Unternehmens blitz.credit. Die Firma werbe im Internet und im sozialen Netzwerk Facebook mit einer Kreditkarte und einem sogenannten Sofortkredit von bis zu 7777 Euro, berichtete das Netzwerk Marktwächter Finanzen am Dienstag in Leipzig und Berlin. Stattdessen erhielten Kunden aber nur eine kostenpflichtige Prepaid-Kreditkarte ohne Kredit.(SZ 25.10.2017)


10.10.2017:

Handy am Steuer kann teuer werden!

Die Benutzung des Handys ist im Straßenverkehr mittlerweile die Unfallursache Nummer 1. Bei einem Unfall muss der entstandene Schaden am eigenen und eventuell auch am Auto des Unfallgegners bezahlt werden. Dies kann schnell sehr teuer werden. Wenn Personenschäden dazukommen......


Natürlich übernimmt die eigene Kfz-Versicherung den Schaden beim Unfallgegner und bei einer Vollkaskoversicherung auch den Schaden am eigenen Auto. Aber: Die vereinbarte Selbstbeteiligung muss ich selber aufbringen. Zusätzlich erfolgt eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse.

Z.B von SF 25 auf SF 12 bei der Haftpflichtversicherung und auf SF 19 bei der Vollkaskoversicherung. Dadurch steigt natürlich der Beitrag der Kfz-Versicherung deutlich.

Aber selbst wenn es zu keinem Unfall kommt wird die Benutzung von elektronischen Geräten (Handy, Laptop, Navi) künftig härter bestraft. Wer dabei erwischt wird muss künftig € 100,00 statt bisher € 60 Bußgeld bezahlen. Und einen Punkt in Flensburg gibt´s gratis dazu.

Kommt Gefährdung oder Sachbeschädigung hinzu, steigt die Buße auf 200 Euro, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. Radfahrer zahlen künftig 55 statt 25 Euro, wenn sie zum Handy greifen.


Den Ärger kann man leicht vermeiden Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Bluetooth-Headset (gibts bereits schon ab € 15)
  • Freisprecheinrichtung für den Zigarettenanzünder (ab € 30) oder über eine
  • Freisprechanlage in Verbindung mit einem Autoradio


Wie man sieht, kann man sich mit wenig Geld viel Ärger und Kosten sparen!



19.09.2017:

Schulbeginn – Ausbildungsbeginn – Beginn Studium

 

Bafög – Geld geschenkt vom Staat!


Mit Bafög fördert der Staat junge Menschen mit wenig Geld während ihrer Ausbildung. Studenten bekommen maximal 735 Euro im Monat, Azubis und Schüler etwas weniger.

Wer bekommt Bafög:

-          Studierende

-          Auszubildende

-          Schüler

 Die Förderung ist abhängig vom Einkommen der Eltern. Dabei ist zu beachten, dass nur die Hälfte des steuerpflichtigen Einkommens über dem Freibetrag abgezogen wird. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es auch elternunabhängiges Bafög.

Das Vermögen der Eltern spielt dabei keine Rolle. Nur der Geförderte (Student, Azubi, Schüler) darf max. € 7.500,00 besitzen.

Arbeiten während Bafög-Bezug ist kein Problem, sofern das Einkommen nicht mehr als € 5.400,00 im Jahr beträgt.

Max. die Hälfte es erhaltenen Betrages muss -  ohne Zinsen  - zurückgezahlt werden. Dies kann in monatlichen Raten oder in einer Summe geschehen.


Wichtig: Bafög rechtzeitig beantragen – eine Rückwirkende Zahlung erfolgt nicht.

Mehr Informationen unter: www. Bafög.de


12.09.2017:

Haftung eines Auffahrenden bei Kettenauffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall ist grundsätzlich der Auffahrende schuld, ausser er kann ein mitverschudlen des Vordermanns beweisen.

Bei einem Kettenaufffahrunfall gilt diese Regel nur dann, wenn das vorausfahrende Kfz rechtzeitig vor "seinem" Vordermann zum Stehen gekommen ist. Der Bremsweg darf dabei nicht durch einen Aufprall auf das vorausfahrende Fahrzeug verkürzt worden sein. Dies entschied das Oberlandesgereicht in Münschen.

Folgender Fall lag der Entscheidung zu grunde.

Eine Klägerin konnte nicht beweisen, dass sie bereits Stnd und vom nachfolgenen Auto auf das vor ihr fahrende Kfz aufgeschoben wurde. Der Unfallsachverständige kam zu Ergebnis, dass eine größere Wahrscheinlicht für ein Auffahren, als auf ein Aufschieben durch das nachfolgene Auto bestehe.


09.06.2017:

Jetzt niedrige Zinsen für eine Anschlussfinanzierung/Umschuldung nutzen.

Sie haben eine laufende Baufinanzierung und möchten sich die aktuell sehr niedrigen Zinsen für die Zukunft sichern?!

Eine Möglichkeit:

Forward-Darlehen. Mit diesem Darlehen sichern Sie sich schon heute die Zinsen für die Zukunft. Wenn die Zinsbindung in den nächsten 36 Monaten, in Einzelfällen auch 60 Monate endet können Sie sich jetzt die Zinsen für die Anschluss-finanzierung sichern.

 

Berechnen Sie völlig unverbindlich online Ihre mögliche Kondition und entscheiden in aller Ruhe, ob sich ein Forward-Darlehen für Sie lohnt.

 

Jetzt berechnen…..

 


In einem persönlichen Gespräch zeige ich Ihnen gerne weitere Möglichkeiten auf, wie Sie sich die niedrigen Zinsen sichern können, wenn die Zinsbindungsfrist länger als in 36 Monaten endet. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!


23.05.2017:

Hausratversicherung

Sie haben bereits eine Hausratversicherung. Das ist gut! Dann brauchen Sie auch nichts weiter unternehmen. Das ist Falsch!!

Seit wann haben Sie Ihre Hausratversicherung? Wann das letzte mal überprüft?

Spätestens nach einem Umzug muß die neue Adresse und die neue Wohnfläche der Versicherung gemeldet werden.

Aber auch eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Hausratversicherung ist sinnvoll, denn das Leben ändert sich ständig.

Vielleicht hat sich die „Ausstattung“ geändert. Es ist inzwischen ein Herd mit Ceranfeld, ein Wasserbett oder ……. gekauft worden. Deckt Ihre bestehende Versicherung den neu gekauften Hausrat ab?

Reicht die Versicherungssumme aus? Dies können Sie leicht mit dem Wertermittlungsrechner ermitteln. Übrigens „Unterversicherungsschutz besteht ab € 650/m². Bei einem Totalverlust z.B. durch einen Brand kann dieser nicht ausreichen.

 

Stimmen die Leistungen und Deckungserweiterungen mit Ihrem Bedarf überein?

 

Wünschen und benötigen Sie eine:

·         Glasversicherung

·         Elementarschadenversicherung

 

Welche Leistungen und Deckungserweiterungen möchten Sie:

  •  Fahrraddiebstahl (alternativ Fahrradversicherung) incl. Pedelec, E-Bike
  •   Überspannungsschäden
  •  Wertsachen
  •  Verzicht auf Einrede grobe Fahrlässigkeit
  •  Neuwertentschädigung
  •  Kosten für Sachverständiger

 

Überprüfen Sie Ihre bestehende Versicherung, ob diese Ihren aktuellen Bedürfnissen entspricht. Nutzen Sie den Online-Rechner zum Vergleichen und um den Versicherungsschutz anzupassen.

Beachten Sie dabei, dass nicht nur der Beitrag entscheidend ist, sondern die Leistungen und Deckungserweiterungen die Sie benötigen!

 

 

 

 


 

16.05.2017:

Hausratversicherung – Fahrradversicherung

Was brauche ich? Was ist sinnvoll?
  

Jedes Jahr werden hunderttausende Fahrräder gestohlen – Tendenz steigend. Gerade wer viel unterwegs ist und sein Rad oft an öffentlichen Plätzen abschließt, läuft Gefahr, Opfers eines Fahrraddiebstahls zu werden. Dabei gilt: Desto teurer das Fahrrad, umso höher ist das Risiko, dass es gestohlen wird. Aber auch bei einem Unfall oder einer Fahrradpanne bleiben Sie in der Regel auf den Kosten für die Reparatur sitzen. Eine Fahrradversicherung für Räder und versicherungspflichtige Pedelecs bietet dann den nötigen Schutz.

  

Was leistet die Hausratversicherung?

Grundsätzlich haftet die Hausratversicherung wenn das Fahrrad, das E-Bike oder das Pedelec aus der Wohnung, dem Keller oder einem abschließbaren Raum gestohlen wird. Zusatzleistung für allgemeinen Fahrraddiebstahl und 24-Stunden-Deckung können gegen Mehrbeitrag eingeschlossen werden.

  

Was leistet die Fahrradversicherung?

  • Verlust des Fahrrades durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl oder Raub
  • Reparaturen oder Vandalismus
  • Beschädigungen durch Unfall, Brand, Explosion, Blitzschlag
  • Fall- oder Sturzschäden

 

Welche Versicherung für Sie die beste und günstigste Absicherung für Ihr Fahrrad, E-Bike oder Pedelec muss im Einzelfall entschieden werden. Das kommt natürlich auf den Preis des 2-Rads und die Leistungen der Hausratversicherung an.

 

Überprüfen Sie zuerst Ihre Hausratversicherung. Besteht eine Fahrraddiebstahl-Klausel? Sind E-Bikes oder Pedelecs ebenfalls inbegriffen. Besteht eine 24-Stunden-Deckung?

 

Gerne unterstütze ich Sie dabei unverbindlich. Rufen Sie am besten gleich an – oder schreiben eine E-Mail.


05.05.2017:

Keine Besteuerung der privaten Kfz-Nutzung bei Fahruntüchtigkeit

Ist ein Arbeitnehmer durch eine schwere Erkrankung fahruntüchtig und kann aus diesem Grund seinen Dienstwagen nicht fahren, ist kein geldwerter Vorteil im Rahmen der „1%-Regelung“ zu versteuern. So entschied das Finanzgericht Düsseldorf.

Dies gilt solange ein ärztliches Fahrverbot für einen vollen Kalendermonat erteilt ist. Eine zeitanteilige Aufteilung innerhalt eines Monats kommt allerdings nicht in Betracht.

Dabei ist zu beachten, dass das Auto auch keinem Dritten z.B. dem Lebens-/Ehepartner zur privaten Nutzung zur Verfügung stand.


21.04.2017:

Zahnzusatzversicherung - wer früher vorsorgt spart richtig Geld!

Tatsächlich: Wer bereits mit 30 eine Zahnzusatzversicherung abschließt spart richtig Geld gegenüber einem 50-jährigen. Der monatliche Beitrag ist deutlich günstiger und somit auch der Gesamtbeitrag über die gesamte Laufzeit der Versicherung.

Berechnungsgrundlage: 100% Erstattung der Kosten bei "Regelleistung" bis zum 70. Lebensjahr.

Alter 30 Jahre: Mtl. Beitrag: € 3,00; Laufzeit 40 Jahre = € 1.440,00 Gesamtbeitrag

Alter 50 Jahre: Mtl. Beitrag: € 6,75, Laufzeit 20 Jahre = € 1.620,00 Gesamtbeitrag


Dies ergibt eine Ersparnis von € 180,00 und natürlich ein deutliches Plus von 20 Jahren in der Leistungsdauer!

Vergleich Sie selbst!!


 

12.04.2017:

Abgabefrist für Steuererklärung verlängert.

Gute Nachrichten für Steuerzahler, die ihre Steuererklärung elektronisch beim Finanzamt einreichen.

Die Abgabefrist für 2016 wird bis zum 31.07.2017, also um 2 Monate verlängert, wenn die Steuererklärung elektronisch eingereicht wird. Durch diese Maßnahme soll ein Anreiz geboten werden, von der Steuererklärung in Papierform auf die elektronische Erklärung umzusteigen.

Dies gilt neben Baden-Württemberg auch in Nordrhein-Westfalen.


20.03.2016:

Risikolebensversicherung im Vergleich!

Beispielrechnung für eine Risikolebensversicherung mit einer Versicherungssumme von € 100.000,00 und einer Laufzeit von 20 Jahren. Ab € 45,63 Jahresbeitrag!!! Weitere Daten in der Berechnungsgrundlage.

 

Vergleichsrechnung
Ergebnisliste Risikolebensversicherung



09.03.2017

Hausratversicherung - Kameras helfen beim Erstellen von Inventarlisten

Egal ob durch Wasser oder durch Feuer, Schäden am Hausrat, an Möbeln und Einrichtung können schnell teuer werden. Ersattet werden solch Schäden von einer Hausratversicherung.(jetzt vergleichen).

Sie übernimmt die Kosten in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Diese  muss aber dem Wert des Hausrates auch entsprechen. Die meisten Versicherungen bieten einen "Unterversicherungsschutz" an, wenn pro Quatratmeter Wohnfläche     € 650,00 Versicherungssumme berechnet wird.

Kurzes Beispiel: 100 m² x € 650 = € 65.000,00 Versicherungssumme.

Wenn Sie höherwertigern oder mehr Hausrat besitzen sollte die Versicherungssumme nach oben angepasst werden.

Um den Wert des Hausrates zu dokumentieren bietet sich eine Inventarliste an. Auf dieser Liste werden alle zum Hausrat zählenden Gegenstände inklusive ihrem Wert festgehalten und wenn möglich mit den Rechnungen an einem sicheren Ort aufbewahrt.

Zusätzlich können Sie auch von jedem Raum ein Video oder Fotos machen. Im Leistungsfall können Sie so nachweisen, dass zum Beispiel Ihr Sofa tatsächlich ein Disignerstück war, oder Ihr Flachbildfernseher einen Wert von € 3.000,00 hatte.

Mehr Informationen zur Hausratversicherung erhalten Sie hier:

Hausratversicherung - jetzt überprüfen und vergleichen!



17.01.2017:

Fiskus beteiligt sich an Unfallkosten

Der Winter hat Deutschland fest im Griff und sorgt wieder für mehr Unfälle infolge Eis- und Schneeglätte. Passiert ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit, kann dieser unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden.

Wenn die Unfallkosten weder durch den Arbeitgeber, durch den Schädiger oder durch die Haftpflicht- und Kaskoversicherung ersetzt werden,  können die entstandenen Aufwendungen grundsätzlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Dies gilt auch, als Radfährer oder Fußgänger auf dem Weg zur Arbeit.

Schadensersatzleistungen, die selbst erbracht werden, um nicht den eigenen Schadensfreiheitsrabatt zu verlieren können ebenfalls abgesetzt werden. Wird der Schaden am Auto nicht repariert kann auch die Wertminderung geltend gemacht werden.

Wichtig ist dabei, das der berufliche Zusammenhang der Unfallfahrt gegenüber dem Finanzamt begründet wird. Deshalb sollten alle Belege für die Reperatur aufbewahrt und bei der Steuererklärung eingereicht werden (sz)


15.12.2016

Ski-Urlaub richtig genießen

Jetzt ist es wieder soweit. Berge, Schnee, Sonne und rasante Talabfahrten mit Ski oder Snowboard und anschließend zum "Apres-Ski" auf die Hütte.

Viel Trubel, viele Menschen, viel Verkehr, da kann trotz aller Vorsicht ein Mißgeschick, ein Unfall passieren. Gut, wenn Sie dann richtig vorgesorgt haben.

Diese Versicherungen sollten Sie auf alle Fälle haben:

- Haftpflichtversicherung:

Schützt Sie vor finanziellen Folgen bei Personen- und Sachschäden

- Unfallversicherung:

Wichtig ist der Einschluss von Bergungskosten, damit die Kosten einer evtl. Rettung per Hubschrauben übernommen werden

- Reisekrankenversicherung:

Übernimmt die Kosten für Ärzte und Krankenhäuser, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.


Mit diesen Versicherungen steht einem unbeschwertem Ski-Urlaub nichts mehr im Wege und sind im Fall der Fälle gut abgesichert.



02.12.2016:

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung

In den letzten Tagen sind die Beitragsrechnungen für die Kfz-Versicherungen versendet worden. Wie es leider in den letzten Jahren üblich geworden ist, werden diese erst kurz vor dem "Stichtag 30.11" versendet. Meine eigene kam am 29.11.2016. Da wird es natürlich hektisch mit einem Versicherungswechsel, der sich sicher lohnen kann. Bei mir sind es im Jahr € 100,00.

Was können Sie jetzt noch tun, da der Stichtag zur regulären Kündigung verstrichen ist.

Nutzen Sie das Sonderkündigungsrecht bei einer Beitragserhöhung. Die Frist beträgt 4 Wochen nach erhalt der Beitragsrechnung.

Nutzen Sie den gratis Kfz-Versicherungsvergleich und schauen Sie selbst, ob und wieviel Sie sparen können.



15. November 2016

Gebührenerhöhungen bei Banken oft fehlerhaft.

Preiserhöhungen für Girokonten erhalten nach Angaben von Verbraucherschützern mitunter "entscheidende Fehler" und seien damit unwirksam, erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen.

Bankkunden müssten in solchen Fällen die erhöhten Kosten nicht hinnhemen und könnten zu viel gezahlte Gebühren zurückfordern. Banken und Sparkassen müssen den Angaben zufolge ihre Kunden mindestens zwei Monate im Voraus über die anstehende Preisänderung informieren. Zudem müssten Kreditinstitute in der Ankündigung darauf hinweisen, dass die Kunden "sowohl kostenfrei als auch fristlos" kündigen könnten.

Werde einer dieser zwei Anforderungen nicht erfüllt, sei die gesamte Preisänderung unwirksam (sz/AFP)


10. November 2016

Mehr Einbrüche!!


2015 hat es laut Innenministerium gut 12250 Einbrüche in Baden-Württemberg gegeben, die meisten davon im vierten Quartal. Für 2016 gibt das Ministerium noch keine Zahlen heraus.

Was Sie vorab tun können ---->

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/einbruchsdiebstahl.html


Danach? Den finanziellen und materiellen Schaden übernimmt die Hausratversicherung.

Was Sie dabei beachten müssen, und ob Ihre bisherige Hausratversicherung auf dem aktuellen Stand ist erfahren Sie hier ---->

https://www.inobroker.de/fwd/vergleiche/hr.jsp?mID=195959&partnerID=public



21.September 2016

Konto vor unerwünschten Zugriff schützen

Immer mehr Kunden tätigen ihre Bankgeschäfte online über PC, Tablet oder Smartphone - das motiviert Betrüger, sich Zugang zu vertraulichen Daten zu beschaffen.

Die Masche beim sogenannten Pishing: Täuschen echt aussehnde E-Mails der vermeindlich eigenen Bank fordert den Empfänger unter einem Vorwand dazu auf, seine geheimen Pin- und Tan-Daten zurückzuschicken oder auf gefälschten Webseiten einzugeben.

Wer Online-Banking, kann einiges tun, um sein Konto vor ungewünschten Zugriffen zu schützen:

- Es sollte immer eine aktuelle Virenschutzsoftware zum Einsatz kommen, um schädliche Programme wie Trojaner gar nicht erst auf den Rechner zu lassen.

- E-Mails von unbekannten Absender sollten stets kritisch überprüft und gegebenfalls gelöscht werden. Eine Bank wird ihre Kunden niemals auffordern, persönliche Informationen, wie Pin und Tan per E-Mail zurückzusenden.

- Wichtig: Wer öffentliche Computer nutzt, sollte immer den "Logout-Button" benutzen, damit die Online-Banking-Sitzung zu beenden.